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Küken in der Kita

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Hühner in der städtischen Kita Waldstraße bekommen Zuwachs

Seit dem Sommer 2019 bereichern vier Hühner die städtische Kita Waldstraße. Zur Freude der Kinder sind nun fünf Küken geschlüpft, die das Hühner-Quartett künftig verstärken werden. Den Brutvorgang konnten die Kinder über mehrere Wochen verfolgen.

Am 31. Januar suchte Jörg Block, Fachkraft in der städtischen Kita Waldstraße, gemeinsam mit den Kindern zwölf Eier aus, die zum Brüten in einen Inkubator gelegt wurden.

Die Lagerung erfolgte zunächst bei einer Temperatur von 37,8 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 50 Prozent. Im Rhythmus von eineinhalb Stunden wurden die Eier automatisch gedreht. Die Kinder lernten, dass dies wichtig ist. Die Küken dürfen sich nicht an der Schale festsetzen, weil sie sonst nicht mehr lebensfähig sind. Nach zwei Wochen wurden die Eier von Jörg Block und den Kindern mit Hilfe einer Taschenlampe durchleuchtet. Die Kinder konnten dabei entdecken, dass tatsächlich sechs der zwölf Eier befruchtet waren. Jetzt hieß es also warten und weiter beobachten. Das Thema Hühner und deren Entwicklung hat währenddessen zu vielen Fragen bei den Kindern geführt. An Hand eines Spiels konnten die Kinder genau sehen, wie die Entwicklung eines Kükens im Ei verläuft. Auch Bücher dienten als Anschauungsmaterial und natürlich der Inkubator selbst.

Auf ein Ei hatte Jörg Block ein Gesicht gemalt. So konnten die Kinder genau erkennen, wie sich das Ei dreht. Die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit im Inkubator wurden von den Kindern täglich kontrolliert. Am 17. Februar wurde die Temperatur auf 37,5 Grad reduziert und die Luftfeuchtigkeit auf 70 Prozent erhöht. Außerdem wurde die Funktion des automatischen Drehens eingestellt. Dies ist wichtig, damit sich die Küken im Ei orientieren können. Die erhöhte Luftfeuchtigkeit hilft den Küken beim Durchbrechen der Eierschale.

Drei Tage später war die Aufregung groß. Am frühen Morgen wurde das erste Loch in einem Ei entdeckt. Bis zum Mittag schlüpften die ersten zwei Küken. Jetzt war helle Freude bei allen im Kindergarten. Die Kinder beobachteten die zwei Küken und schauten genau, was mit den anderen Eiern passiert. Ein Ei bewegte sich deutlich und ein weiteres hatte ein Loch. Würden diese zwei noch bis zum Ende des Kindergartentages schlüpfen?

Am nächsten Tag kamen die Kinder schon voller Vorfreude in den Kindergarten, um zu sehen, ob es noch weitere Küken gibt und natürlich wollten auch die Eltern sehen, was mit den Küken ist. Tatsächlich konnten dann fünf Küken bestaunt werden. Jörg Block nahm sie aus dem Inkubator und legte sie in ein mit einer Wärmeplatte versehenes Aquarium, das als vorläufiger Stall diente. Dort blieben sie dann für etwa zwei Tage bis zu ihrem Umzug in einen größeren Stall in der Gruppe. In diesem Stall bleiben die Küken für etwa zwölf Wochen. Anschließend kommen sie in den Außenstall zu den anderen Hühnern.

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