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Wandern mit dem TV Hangelar

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Die Wandergruppe erkundet die Höhen über Unkel

Bei idealem Wanderwetter erkundete die Wandergruppe des TV Hangelar am vergangenen Wochenende die Höhen von Unkel. 19 Wanderbegeisterte unter der Führung von Wanderführerin Maria Feldhaus nahmen an der abwechslungsreichen Tour teil. Zunächst ging es auf den Stuxberg, wo die Gruppe einen eingefassten Wasserlauf, der schon ein wenig an die portugiesischen Levadas erinnerte, mit einem 8 Meter hohen Wasserfall bestaunen konnte. Nun ging es richtig steil an ehemaligen, von den Römern angelegten Weinterrassen entlang, bis zu einem sehr schönen Aussichtspunkt auf das Rheintal bei Unkel. Unterwegs erklären mehrere Schautafeln sehr anschaulich die Historie des hiesigen Weinbaus und die verschiedenen Rebsorten, deren Anbau hier möglich ist. Erkennbar wird von hier oben, dass die Weinterrassen wieder rekultiviert werden. Nach einer Trinkpause geht es weiter hoch bis zu einer großflächigen Hochebene. Es ist das Plateau zwischen Orsberg und Bruchhausen. Schließlich erreicht die Gruppe die Wallfahrtskirche von Bruchhausen. Traurige Berühmtheit erlangte dieser Ort dadurch, dass hier zur Zeit der Hexenverfolgung im Frühjahr 1631, 18 Frauen und zwei Männer hingerichtet wurden. Angehörige des bekanntesten Opfers, der sog. „Hexenkönigin“ Anna Katharina Spee, schenkten der Kirche fünf Jahre später ein Votivbild (Ölgemälde), das bis heute in dieser Kirche anzuschauen ist. Hinter dem Ort geht es dann in das Kasbachtal. Nach den ausgiebigen Regenfällen der letzten Zeit führt er sehr viel Wasser, das sich rauschend am Wegesrand entlang schlängelt. Es geht stetig bergab bis auf die Höhe der Brauereigaststätte. Hier beginnt nun wieder ein recht steiler Anstieg, der schließlich auf der Erpeler Ley endet. Ein wunderbarer Blick über das Rheintal bis tief in die Eifel ist die Belohnung. Von nun an führt der Weg ständig abwärts. Zunächst nach Orsberg und dann über die Burg Vilzelt mit ihren Alpakas entlang der Bahnlinie bis Unkel. Im dortigen „Café am Marktplatz“ wird die Gruppe schon erwartet und mit leckerem Kuchen bzw. dem „Willy Brandt Eisbecher“ belohnt. Die 15 Kilometer Wanderung war anspruchsvoll, doch die Teilnehmer erlebten dafür eine abwechslungsreiche Landschaft mit herrlichen Aussichten und erfuhren Interessantes über die Geschichte der Region.

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