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Tage der offenen Tür im Stadtarchiv und im Archiv der Konrad-Adenauer-Stiftung

Termine

Am Freitag, 1. März, öffnen das Stadtarchiv Sankt Augustin und das benachbarte Archiv für Christlich-Demokratische Politik (ACDP) der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. von 11 bis 17 Uhr gemeinsam ihre Pforten. Die Besucherinnen und Besucher erwarten jeweils umfangreiche und attraktive Angebote zum Thema "Kindheit und Jugend".

Im Stadtarchiv präsentieren Referentinnen und Referenten in drei kurzweiligen und anschaulichen Bildvorträgen und Lesungen Kinder- und Jugendwelten aus Sankt Augustin: Gudrun Makris und Jens Canzler berichten über 50 Jahre bewegtes Schulleben am Albert-Einstein-Gymnasium (12 Uhr). Sebastian Kremer und Jörg Kourkoulos stellen die Entwicklung des Vereins Hotti vor (15 Uhr), Karl Stiefelhagen referiert über Kindheits- und Jugenderinnerungen aus dem Hangelar der 1950er und 1960er (16 Uhr). Bei stündlichen Archivführungen zeigen die Stadtarchivare Michael Korn und Stefan Dünker viele Quellen zu Kindheit und Jugend in Sankt Augustin aus unterschiedlichen Phasen der Stadtgeschichte.

In diesem Jahr informieren gleich sechs Informationsstände über die jeweilige Geschichte und die aktuellen Angebote von Albert-Einstein-Gymnasium, dem Arbeitskreis Stadtgeschichte, der Fotogruppe (mit Fotoausstellung zum Thema Kindheit und Jugend in Sankt Augustin), der Familienberatungsstelle, Hotti e.V. sowie dem Kinder- und Jugendparlament.

In einer Lese- und Erinnerungsecke werden die Besucherinnen und Besucher zum Eintauchen in die eigenen und in andere Kindheitserinnerungen eingeladen. Weitere Angebote sind die Nutzung des Bildarchivs, Beratung zur Familienforschung, ein Bücherflohmarkt und einiges mehr. Passend zum Schwerpunktthema gibt es erstmals spezielle Angebote für Kinder, die Wappen malen und historische Handschriften üben können.

Im benachbarten Archiv für Christlich-Demokratische Politik (Rathausallee 12) bieten die Mitarbeitenden den Besucherinnen und Besucher Führungen durch Archiv- und Magazinräume an. Es wird ein Blick auf 19 laufende Kilometer Akten zur Geschichte der christlichen Demokratie geworfen. Schwerpunkte werden die Themen "Essen und Trinken" sowie die Jugendpolitik sein. So schlägt das Archiv den Bogen von Lebensmittelkarten aus der Nachkriegszeit zu Dinnerkarten bei Festbanketts und Menükarten auf Parteitagen, wie beispielsweise dem 12. Parteitag der CDU der DDR 1968. Aspekte der aktiven Jugendpolitik werden anhand ausgewählter Beispiele aus den Archivbeständen, so z.B. der Jungen Union und der Schüler Union gezeigt. Ferner sind weitere Objekte und Werbemittel aus diesen Bereichen zu sehen. Hinzu kommen aus aktuellem Anlass zudem Fundstücke aus dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus, dem demokratischen Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg, über die Gründungsphase der CDU hin zur Wiedervereinigung Deutschlands sowie dem europäischen Einigungsprozess. Da die Archive nicht nur aus Papierunterlagen, sondern auch aus Terabyte an Daten bestehen, dem digitalen Archiv, führen Mitarbeitende die Digitalisierung historisch wertvoller Unterlagen vor.

Natürlich erwarten die Besucherinnen und Besucher zudem in beiden Archiven zahlreiche Filmvorführungen aus der Geschichte der Stadt bzw. der CDU.

Weitere Informationen und genaue Uhrzeiten gibt es auf

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– Programmflyer liegen in den Archiven und im Rathaus aus.

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