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Naturoasen in NRW

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Die WDR Naturdokumentation führt zu einzigartigen und faszinierenden Naturoasen in NRW. So auch in die Grüne Mitte von Sankt Augustin.

Der Film von Jürgen Brügger, Jörg Haaßengier und Gerhard Schick erzählt von Menschen, die sich mit Enthusiasmus und viel Engagement dafür einsetzen, den Tieren wieder Lebensraum zu geben. Ihr Traum ist es, die Natur zurückzuholen.

Einer von ihnen ist Andreas Fey, der mit seinen Naturoasen in Sankt Augustin Menden die Landschaft wieder erblühen lassen möchte. Streuobstwiesen, Wildblumen, Teiche, Hecken und Bienen auf der Wiese statt einer Monokultur. Ihn treibt der Glaube an, dass nur mit einem gesunden Ökosystem die Zukunft der Kinder gesichert ist. Knapp ein Jahr begleitete das Filmteam um Jörg Haaßengier den Diplom Biologen bei seinen Naturprojekten in der Grünen Mitte. "Schon bei unserem ersten Recherchebesuch am Butterberg waren wir fasziniert von den Naturprojekten, aber vor allem von Andreas Feys Engagement und Leidenschaft. Genau danach haben wir auch bei den anderen Projekten im Film gesucht", sagt Jörg Haaßengier (Kameramann und Grimme-Preisträger).

So sind in dem kleinen Dorf Jössen die Störche zurück! Auf den Dächern von Anni Humke und ihren Nachbarn finden sich inzwischen 20 Horste und jede Menge Nachwuchs. Die Menschen in Jössen sind stolz auf ihre Dachbewohner, die das Bild des Dörfchens in den Weserauen im Norden NRWs prägen.

Fabian Gräfe arbeitet für das Wanderfischprogramm NRW und hofft, dass Lachse in Rhein und Sieg wieder heimisch werden. Er setzt junge Lachse unter anderem im Irsenbach aus. Schulklassen helfen dabei gerne mit. Die Lachse wandern nach ein, zwei Jahren ins Meer und sollen dann als erwachsene Lachse den Weg zurück in ihre Heimat finden.

Wie der Lachs war auch der Biber in NRW nahezu ausgerottet, wegen seines weichen Fells wurde er rücksichtslos gejagt. Jetzt sind die Biber im Hürtgenwald wieder als Landschaftsgestalter unterwegs, fällen Bäume und bauen Dämme.

Auch Renate Freundt ließ im Diersdorfer Wald am Niederrhein ein einzigartiges Naturjuwel auf einem Roggenacker entstehen. Sie und ihr verstorbener Mann kauften 11.000 Quadratmeter Ackerfläche, um der Natur verloren gegangenen Raum zurückzugeben. "Garten Eden im Wald" nennen die Nachbarn ihre Oase. "Es ist unser Vermächtnis", sagt Renate Freundt.

Der WDR strahlt diese einzigartige Dokumentation am Freitag, 1. März, direkt nach der Tagesschau um 20.15 Uhr aus.

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