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Loss mer Weihnachtsleeder singe

Termine

Moving Voices im Rhein-Energie-Stadion

„Zwei Mal ist Tradition und drei Mal ist Brauchtum, lautet eine ungeschriebene Regel in Köln“. Wie intensiv solches Brauchtum gepflegt wird, hat die siebte Auflage von „Loss mer Weihnachtsleeder singe“ gezeigt: 48.000 Besucher saßen trotz der Sturmwarnung und trotz des Verkehrschaos im Rheinenergie-Stadion. „Das Stadion ist voll und klingt wie der größte Chor des Rheinlands“, sagt Bastian Campmann von Kasalla, „wir freuen uns drauf.“

Auch der Augustiner Chor Moving Voices war zugegen. Schon einige Probenstunden waren im Vorfeld als Vorbereitung auf das großartige Spektakel verwendet worden und nun waren die anwesenden Chormitglieder melodie- und textsicher, regenfest und mit hervorragender Stimmung dabei.

„Alle Jahre wieder“ leitet Chorleiter Michael Kokott und so lautet auch das erste Lied des Abends vor Heiligabend. Unterstützt werden die Stadiongäste von den besten Fans der Welt, den 1.400 Sänger:innen der Südkurvenchöre. Mit dabei ist ein Gospelchor aus Amerika, der ein großartiges Medley liefert, Kokotts eigene Chöre und natürlich Moving Voices.

Begleitet werden sie live durch die neunköpfige Band unter Leitung von Richard Hellenthal. Zehntauende rasselnde Schlüssel im Publikum unterstützen den riesigen Chor außerdem bei „Jinge Bells“

Abwechselnd zu traditionellen Weihnachtsliedern bringen auch eine Reihe kölscher Leeder die Augen auf den Rängen zum Glänzen. Zwar musste auf die Klüngelköpp verzichtet werden, aber Björn Heuser sprang ein, damit „Stääne“ nicht ausfallen musste.

Der emotionale Höhepunkt war sicherlich erreicht, als zehntausende Handylampen erleuchteten zu Leonard Cohens „Halleluja“, gesungen von Sarah Engels im Mittelkreis.

Das Finale „We are the World“ mit allen Künstlerinnen und Künstlern bringt den Abend angemessen pompös zu Ende. Kokott schickt die Besucher nach Hause mit dem Lied, mit dem er im letzten Jahr eröffnet hatte: „Stille Nacht“ erfüllt das Stadion noch ein letztes Mal mit rührender Besinnlichkeit. „Das Lied ist ein Muss“, sagt Kokott, „sonst gibt es Proteste“.

Keine Frage: Am Samstagabend dürfte im Rhein-Energie-Stadion auch dem größten Weihnachtmuffel warm ums Herz geworden sein.

Auch keine Frage: Moving Voices wird im kommenden Jahr wieder dabei sein wird.

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